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Weihnachtsbräuche in aller Welt - Seite 6 |
Skandinavien
Weihnachten heißt in Skandinavien Julfest und hat eine lange Tradition. Es entstammt alten Ernte- und Mittwinter-Bräuchen, bei denen Julbrot gebacken, Julbier gebraut und Julstroh in der Julstube verstreut wurde.
Das Julfest endet am 13. Januar mit einem zünftigen Gelage.
Typisch finnisch: das gemeinschaftliche Saunabad am 24. und "gebackener Schwede", das Festtagsgericht aus Schweinefleisch.
Einer der wichtigsten Weihnachtstage in Schweden ist der 13. Dezember - der Tag der Heiligen Lucia. Mit der Feier des Lichts wird der längsten Nacht des Jahres gedacht.
Am Morgen des Lucia-Tages geht die älteste Tochter des Hauses als Heilige verkleidet durchs Haus und weckt die Familie. Dazu verteilt sie Lucia-Gebäck.
Der Höhepunkt der Festivitäten ist der Heilige Abend. Hier werden die traditionellen Speisen aufgetischt.
Nach dem Essen versammelt sich die Familie um den Weihnachtsbaum und öffnet die Geschenke, die von Jultomten, dem schwedischen Weihnachtsmann, gebracht wurden.
In Dänemark verspeist man am Heiligen Abend einen Reisbrei, in dem eine Mandel versteckt ist. Wer die Mandel findet, hat im folgenden Jahr Glück.
Zur Weihnachtsvorbereitung gehört in Norwegen das Großreinemachen des Hauses und das Holzhacken, denn das Feuer darf während der Weihnachtstage nicht ausgehen.
Am Weihnachtsabend werden die Kinder von den Julenissen beschenkt, einer Mischung aus Wichteln und Sankt Nikolaus.
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