Mexiko
Feliz navidad! So wünscht man Frohe Weihnachten in Mexiko. Bunte und laute Umzüge mit viel Trubel und Feuerwerk, die so genannten "posadas", die die Herbergssuche nachstellen, bestimmen das weihnachtliche Straßenbild.
Ein für Kinder besonders wichtiger Teil des Festes ist die "Pinata", ein mit Sternen und Figuren dekoriertes Tongefäß, gefüllt mit Früchten und Süßigkeiten.
Die Pinata wird aufgehängt, damit die Kinder mit verbundenen Augen versuchen können, den Topf zu zerschlagen und damit an die Leckereien zu kommen.
Südamerika
Das religiöse Element dominiert auch die Weihnachtsfeiern im streng katholischen Südamerika. Weihnachtskrippen sind in Südamerika sehr wichtig, sowohl in der Wohnung als auch auf öffentlichen Plätzen.
In Gegenden mit einem hohen Anteil an indigener Bevölkerung wie etwa Peru werden die Krippenfiguren nach einem jahrhundertealten Muster in Handarbeit geschnitzt.
Wie in Mexiko sind auch hier Straßenprozessionen, die die Ereignisse rund um die Geburt Christi nachstellen, häufig.
Das Schenken wird in Kolumbien mit El Niño Jesus (Christkind), in Chile mit einem Viejo Pasquero (alter Hirte) und in Brasilien mit dem Papai Noël (Weihnachtsmann) in Verbindung gebracht, wobei die letzteren beiden Santa Claus in vielem gleichen.
Philippinen
Die Philippinen kennen die weltweit längste Weihnachtszeit. Traditionell wird das Fest durch Abendmessen während neun Tagen, beginnend mit dem 16. Dezember, eingeläutet.
Der Abend des 24. Dezembers ist die lange erwartete noche buena, an dem nach dem Besuch der Mitternachtsmesse im Kreis der Familie das Weihnachtsessen aufgetischt wird. Es besteht aus Käseballen und Schinken.