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Ostern - 31.03. bis 01.04.2013 |
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Ostern - Brauchtum, Riten, Symbolik - Seite 6 |
5. Die Osterkerze
In der Osterkerze vereinigen sich die griechische, jüdische, römische und christliche Lichttradition. Das Licht gilt als Zeichen des Lebens.
Im alten Rom gabe es den Brauch, die Osternachtsfeier mit zwei ca. 2m hohen Kerzen zu erleuchten.
In Piacenza gab es schon um 384 Osterkerzen. Im 7. Jh. wurde sie in allen Titelkirchen Roms verwandt.
Die Osterkerze symbolisiert den über Tod und Sterben siegenden und auferstandenen Jesus Christus. Sie wird heute, vom bereits geweihten, Osterfeuer entzündet und brennt währen der Osterfestzeit. |
6. Das Osterwasser
Das Wasser ist eines der Ursymbole der Schöpfung. Es hat belebende Kraft, es reinigt, heilt, aber es zerstört auch.
So spielt das Wasser natürlich eine besondere Rolle in der Osterzeit. Vom Eise befreit kann das Wasser nun wieder seine Kraft entfalten.
Uralte heidnische Bräuche und Gedankengut haben sich bis heute erhalten.
Wer sich am Ostermorgen im fließenden Bach wäscht bleibt immer jung und schön.
Osterwasser vertreibt, aus der Quelle geschöpft, Ausschlag und viele andere Krankheiten.
Das Vieh wird am Ostermorgen in einen der Bäche getrieben um es vor Krankheit zu schützen.
Und alles Wasser verwandelt sich in der Osternacht in Wein.
In verschiedenen Regionen wird aus Dankbarkeit zum lebensspendendem Wasser noch heute der Brunnen im Dorf geschmückt und mit Osterschmuck verziert.
Das Christentum griff die Wassersymbolik auf. Sie gipfelte im Taufgeschehen.
Das Taufwasser wurde nur zweimal im Jahr (Ostern und Pfingsten) geweiht.
Die Gläubigen durften vom Taufwasser mit nach Hause nehmen.
Es diente zur Segnung von Haus und Hof. Dieser Brauch hat sich bis heute gehalten.
In Australien bewahren Brautpaare das am letzten Osterfest geweihte Osterwasser bis zum Hochzeitstag auf und bespritzen sich auf dem Kirchgang zur Hochzeit damit. Das soll der Ehe Glück bringen. |
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