Der »Indian Summer« ist das amerikanische Gegenstück zum europäischen »Altweibersommer«.
Auch beim »Indian Summer« ist eine Hochdruckwetterlage, die häufig ab Mitte September im Nordosten der USA und Kanada auftritt und dort von prachtvollen bunten herbstlichen Laubfärbungen begleitet ist, verantwortlich.
Da die unterschiedlichen Baumarten zu vielen verschiedenen Laubfärbungen führen, wirken die Wälder extrem bunt.
Die Intensität der Laubfärbung ist abhängig vom Regen, dem Zuckergehalt der Blätter, der Anzahl der Tagesstunden und den Temperaturen.
Die »Leaf Peepers« (Laubgucker) sind in den Waldgebieten dieser Regionen unterwegs, um die spektakulärsten Ausblicke auf die bunt leuchtenden Wälder zu erhaschen.
Der Name »Indian Summer« stammt von einer alten indianischen Legende, nach der das Rot der Bäume das Blut eines erlegten Bären symbolisieren soll.
»Goldener Oktober«
Der Name hat eine lange Tradition. Schon die Bauern vor vielen Jahrhunderten redeten von einem »Goldenen Oktober«.
Der Name kommt von der Laubfärbung der Bäume.
Die Laubfärbung beginnt meistens am Anfang des Oktobers. Scheint dann die Sonne in die herrliche Blätterpracht, dann entfalltet sich dies zu einem "goldenen" Naturschauspiel.
Tatsache ist, das häufig in der ersten Oktoberhälfte eine längere Schönwetterperiode vorherrscht. Nach Nebelauflösung ist es dann überwiegend sonnig und mit Temperaturen um 20°C angenehm warm.