Halloween heute
Obwohl dem Halloween heute nicht mehr die religiöse Bedeutung wie früher beigemessen werden kann, hindert es die Menschen vor allem im Ursprungsland Irland und den von Iren stark geprägten USA nicht daran, das Ereignis ausgelassen zu feiern.
Typisch für die Feiern sind die gruseligen Verkleidungen, die ausgehöhlten Kürbisköpfe, die zu Laternen ("Jack-O'-Lantern") umfunktioniert werden, die typischen Kürbisgerichte, sowie die ausgelassenen Parties.
Das Haus wird geschmückt, und Kinder ziehen als Hexen, Gespenster oder Dämonen verkleidet von Haus zu Haus, um mit dem Spruch "Trick or Treat - Süßes oder Streiche" Süßigkeiten für sich einzufordern.
Und wehe dem, der die kleinen Gespenster, Hexen, Dämonen oder Gnome nicht mit allerlei Leckereien besänftigt.
Bei Einbruch der Dunkelheit ziehen Scharen von Hexen, Gespenstern, Skeletten, Knochenmännern, Gnomen, Vampiren, Teufeln und anderen Schauergestalten bis spät in die Nacht durch die Straßen.
Auf den Halloween-Parties geht es hoch her: Es wird gelacht, getanzt, gespielt, gegessen und allerlei Schabernack getrieben.
Auch für die Filmbranche in Hollywood war Halloween wie geschaffen, um mit Horrorfilmen der unterschiedlichsten Güte das Filmpublikum zu schocken. 1978 drehte John Carpenter den äußerst erfolgreichen Horror-Film "Halloween – Die Nacht des Grauens", der eine Reihe von meist weniger gelungenen Fortsetzungen und Remakes nach sich zog.
Halloween in Deutschland
Hierzulande hat sich Halloween inzwischen als Kostümfest etabliert.
Halloween-Parties sind voll angesagt und finden um den 31. Oktober herum vor allem in Discos und Clubs, aber auch in Gaststätten, Vereinsräumen und Bürgerhäusern statt.
Die Dekoration hat dabei so gruselig wie möglich zu sein.
Die Gäste kommen verkleidet als Gespenster, Teufel, Skelette, Hexen oder Dämonen - je schauriger, desto besser.
Häufig wird das ausgefallenste oder phantasievollste Kostüm prämiert.
Wahre Highlights sind die Halloween-Party auf der Ronneburg oder Europas gruseligste Halloweenparties auf Burg Frankenstein.
Mit der wachsenden Popularität des Festes auch hierzulande ist in den letzten Jahren die Kritik von seiten der christlichen Kirchen lauter geworden.
Sie befürchten, daß Halloween heimische Traditionsfeste, wie das Sankt-Martin-Fest oder den Reformationstag zunehmend verdrängen.
Andererseits wird Halloween durch eine wachsende Zahl von Anhängern in Deutschland als vorgezogener Beginn von Karneval, Fastnacht oder Fasching angesehen und wie diese ausgelassen gefeiert.
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