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Das Gedicht - Definition und Deutung |
Ein Gedicht ist eine lyrische Form, die mit bildhafter Sprache (Metaphern) in formell gebundener Sprache arbeitet. Hierbei wird oft eine nichtalltägliche Anordnung von Wörtern, Wortgruppen und Sätzen benutzt, um bildhaft Aussagen und Eindrücke zu geben. Gedichte bestehen (meist) aus Versen und Strophen.
Aber warum werden Gedichte geschrieben? Und warum sind sie so beliebt?
Annette Andersen hat sich über "Das Gedicht" ihre eigenen Gedanken, natürlich in Reimform, gemacht:
Das Gedicht
Welchen Grund hat ein Gedicht?
Warum wird es geschrieben?
Wird ein Poet, der wägend dichtet,
kühn Worte zum Menü anrichtet,
aus inn'rem Zwang getrieben?
Schreibt er nur aus Zeitvertreib?
Aus Freude nur am Dichten?
Oder bringt er mit seinen Reimen
eine besond're Saat zum Keimen?
Will er Verborg'nes lichten?
Rätselhaft ist das Gedicht!
Doch wird beseelt berühret,
wer fühlend plötzlich liest - in Klarheit,
erkennt, des Textes tief're Wahrheit -
den Gottesfunken spüret.
Weitere Gedichte von Annette Andersen auf frankfurt-interaktiv.de
-> Liebe ist
-> Lob auf den Frühling
-> Spätsommerliebe
-> Der Herbst ist da
-> In der Weihnachtszeit
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