Frühlingserwachen
Wenn sich in der Natur alles regt und zu wachsen beginnt spricht man vom Frühlingserwachen.
Die Tage werden länger, die Sonne läßt ihre ersten warmen Strahlen spüren, die Natur lebt auf.
Der Schnee schmilzt, die Wiesen werden grün, die ersten Blumen sprießen, die Vöglein zwitschern und beginnen mit dem Nestbau und viele Jungtiere werden im Frühling geboren.
Viele Autoren haben sich seit eh und je mit dem Lenz (literarisch für Frühling) und im Besonderen mit dem Thema Frühlingserwachen auseinandergesetzt.
Unzählige Frühlingsgedichte und Liedgut sind im Laufe der letzten Jahrhunderte dazu entstanden und werden noch entstehen.
Das folgende Frühlingsgedicht aus der Feder von Johann Wolfgang von Goethe, der auch als Botaniker und Biologe tätig war, beschreibt das Erwachen der Natur in seiner unnachahmbaren Art:
Das Beet schon lockert, sich's in die Höh',
Da wanken Glöckchen, so weiß wie Schnee
Safran entfaltet, gewalt'ge Glut,
Smaragden keimt es, und keimt wie Blut.
Primeln stolzieren, so naseweis,
schalkhafte Veilchen, versteckt mit Fleiß;
Was auch noch alles, da regt und webt,
Genug, der Frühling, er wirkt und lebt.
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