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Ostern - 31.03. bis 01.04.2013 |
Ostern - Brauchtum, Riten, Symbolik - Seite 3
2. Der Osterhase
Das Verstecken der Ostereier stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die kirchliche Weihe roter Ostereier ist erstmals 1553 bezeugt.
Der Osterhase ist im Brauchtum ein Hase, der zu Ostern Eier bemalt und im Garten versteckt. |
Der Hase steht als Zeichen der Fruchtbarkeit.
Sowohl der griechischen Liebesgöttin Aphrodite als auch der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin Ostera wurde ein Hase als heiliges Tier zugeordnet.
Erste Belege für den Osterhasen aus dem Jahre 1678 sind von Georg Franck von Franckenau, einem Medizinprofessor aus Heidelberg, überliefert. |
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Vor über dreihundert Jahren ist der Brauch im Elsaß, in der Pfalz und am Oberrhein entstanden. In Zürich ist aus alten Aufzeichnungen der Osterhase als Eierbringer überliefert.
Auch die Terminierung des Osterfestes läßt eine Verbindung zum Hasen zu. Das Osterfest wird am ersten Sonntag des Frühlingsvollmondes gefeiert und der Hase gilt als Mondtier.
Doch der Osterhase ist nicht der einzige Überbringer der Ostereier.
In Schleswig-Holstein, Oberbayern und Österreich galt der Hahn, im westfälischen oder hannoveranischen Raum der Fuchs, in der Schweiz der Kuckuck, in Thüringen der Storch als Überbringer der Eier.
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