Knaller, Feuerwerk, Kirchenglocken, Walzermusik und Sektkorken - Lärm und Musik sind aus den meisten Kulturen genauso wenig wegzudenken wie die Glückwünsche.
"Ein gutes und gesegnetes neues Jahr!" - so oder so ähnlich lauten die typischen Grüße oder Wünsche zum Neuen Jahr.
Im privaten Umfeld wünscht man sich dagegen meist "einen guten Rutsch".
Wobei der "gute Rutsch" nichts mit einem "Hinüberrutschen" ins neue Jahr zu tun hat.
Der Ausdruck geht auf das hebräische Wort "rosch" zurück, das "Anfang" bedeutet, also den Beginn des neuen Jahres.
Sind dann die ersten Sekunden des neuen Jahres angebrochen, so stößt man auf den Silvesterpartys mit einem Glas Champus an und sagt "Prosit Neujahr" oder "Prost Neujahr".
Das Wort "Prosit" ist lateinisch und bedeutet "es möge gelingen".
Alle diese Neujahrswünsche drücken die Hoffnung aus, daß das neue Jahr Glück bringen werde.
Freunden, Verwandten und Bekannten, mit denen man Silvester nicht verbringen konnte, übermittelt man den Neujahrswunsch über eine Neujahrskarte oder telefonisch.
Im Zeitalter von Internet und schnurlosem Telefonieren schickt man auch eMails, digitale Grußkarten oder SMS.
Ein noch junger Brauch ist, das alte Jahr laufend zu verabschieden. An den immer beliebter werdenden Silvesterläufen beteiligen sich Tausende von Menschen.
Der weltweit älteste und bedeutendste Silvesterlauf findet alljährlich in São Paulo in Brasilien statt.
Natürlich hat auch die Mainmetropole "ihren" Silvesterlauf. Der Spiridon-Silvesterlauf findet bereits zum 33. Mal statt.