Eschersheim (um 1000 erstmalige Erwähnung) liegt 6 km nördlich der Innenstadt an und oberhalb der Nidda gegenüber Heddernheim.
Alt-Eschersheim zwängt sich zwischen Bahnlinie und Nidda (Strandbad).
Das um 1900 noch ländliche Dorf, frei von Industrie, mit Blick zum nahen Taunus, wird Wohngegend für gehobene Ansprüche und 1910 in die Stadt Frankfurt eingemeindet.
In den 20er und 30er Jahren wuchs Eschersheim in Richtung Süden mit der Siedlung um den Wasserturm und Am Lindenbaum (Architekt Walter Gropius).
1958 bis 1961 erfolgten Erweiterungen durch die Siedlung Im Mellsig und die Anne-Frank-Siedlung.
Novum: Die oberirdischen U-Bahn-Gleise auf der Eschersheimer Landstraße teilen das Viertel.
In den Seitenstraßen prägen prächtige Villen das Stadtbild.
Wahrzeichen: Die mächtige Linde, gepflanzt als Landmarke Ende des 17. Jahrhunderts und seit 1937 Naturdenkmal. Sie ist etwa 20 m hoch und hat einen Stammumfang von 5 m.
Die «Batschkapp» Frankfurter Kulturzentrum e.V. in der Maybachstraße ist die Location für Live-Musik im Frankfurter Norden.