Der Gutshof "Günthersburg" hat oft seinen Namen und Besitzer gewechselt. 1690 erwarb Jakob Günther, Besitzer des Gasthauses "Rothes Haus" auf der Zeil, das Gelände und nannte es Günthersburg.
Ratsherr Johann Adam Beil, der nächste Besitzer, verkaufte das Gelände 1837 an Baron von Rothschild, der das Areal vom Stadtgärtner Sebastian Rinz zu einem prächtigen Park umgestalten ließ.
1891 ging das ganze Gelände in den Besitz der Stadt über und wurde 1892 vom Gartendirektor Andreas Weber als Volkspark konzipiert.
Der 7,42 Hektar große Günthersburgpark gehört heute zum Stadtteil Nordend und bildet quasi die Grenze zum benachbarten Bornheim.
Er ist für die beiden bevölkerungsreichen Stadtteilen das Naherholungsgebiet schlechthin.
Am Südwesteingang befinden sich die Plastiken "Der Sämann" von Meunier und "Der Stier", eine überlebensgroße Tierfigur aus getriebenem Kupferblech, von Fritz Boehle.
Aus der Ruine der ehemaligen Orangerie entstand 1950 die Kirche der Reformierten Gemeinde.
Der Günthersburgpark lädt mit seinem alten Baumbestand und den vielen freien Wiesenflächen zum Spielen, Sonnenbaden und Relaxen ein.
Der Park ist heute als Spielpark konzipiert, es herrscht absolutes Hundeverbot.
Deshalb ist er gerade bei Eltern mit kleinen Kindern sehr beliebt.
Mehrere Kinderspielplätze, Bolz- und Streetballplätze und Basketballplätze sind vorhanden.
Der Abenteuerspielplatz und die Wasserspiele mit Planschbecken, Rutsche und waserspeienden Figuren sind im Sommer die Hits der Kids.
Im Park befindet sich ein Café mit Sommergarten und Toilettenanlage.
Auf dem nördlichen Erweiterungsgelände befinden sich ausgedehnte Liegewiesen.