Der Palmengarten wurde 1868 von Frankfurter Bürgern gegründet.
Den Grundstock der botanischen Sammlung bildete der Kauf der herzöglich nassauischen Sammlung tropischer Pflanzen.
Für sie wurde das Palmenhaus, eine Konstruktion aus Glas und Eisen errichtet, in dem man wie durch einen tropischen Dschungel streifen kann.
Heute ist die Stadt Träger dieser herausragenden Einrichtung.
Mit 22 ha gehört der Palmengarten zu den größten und meistbesuchten Gärten in Deutschland.
Die Exponate befinden sich je nach Herkunft entweder auf den Freiflächen oder auch in klimatisierten Gewächshäusern. Im Palmenhaus ist die subtropische Flora angesiedelt.
Das Tropicarium zeigt in acht Biotopen Lebensgemeinschaften trockener und feuchter Tropenzonen.
Große Pflanzensammlungen von Palmen, Orchideen, Bromelien, Kakteen und anderen Sukkulenten, insektenfangenden Pflanzen, Azaleen, Kamelien und Dalien sowie Fuchsien und natürlich Rosen sind der Reichtum des Gartens.
Der Palmengarten wurde von 1979 bis 1990 grundlegend erneuert.
Zahlreiche Ausstellungen zu bestimmten Pflanzengattungen, wie Rosen, Orchideen oder Kakteen, und zu den verschiedenen Jahreszeiten, im Frühling, Sommer oder Herbst, zeigen farbenfrohe Blütenpracht, üppiges Grün oder leuchtend gefärbtes Laub.
Das Papageno Musiktheater im Palmengarten bietet ein buntes Programm aus Kindertheater, Musicals und Oper zum Reinwachsen.
Aktuelle Ausstellung:
Kamelien-Ausstellung · 12.01. - 05.02.2012 In chinesischen und japanischen Gärten ist die Kamelie ein beliebter Zierstrauch. Besonders die einfachblütigen Arten stehen symbolisch für Freundschaft, Eleganz und Harmonie.
Die Kameliensammlung von inzwischen mehr als 400 Pflanzen ist die älteste Pflanzenkollektion des Palmengartens.
Passend zu den Teegewächsen, zu welchen Kamelien gehören, zeigt der Palmengarten eine Auswahl antiker chinesischer Teekannen.