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Chronik der Frankfurter Fassenacht - Teil 2 |
In den Folgejahren gründeten sich in Sachsenhausen und Bornheim weitere Karnevalsvereine.
Das "lustige Dorf" Bornheim wurde dabei zur Keimzelle für die Frankfurter Fastnacht.
Es folgten viele weitere Neugründungen in Frankfurt und Umgebung.
1928 gründete sich ein "Hoher Rat des Frankfurter Fastnachtszuges".
1929 zog der erste Fastnachtszug von Bornheim in die Innenstadt (100 Zugnummern, 20 Musikkapellen).
Im Dritten Reich löste sich der "Frankfurter Karnevalbund" auf.
1936 wurde der Heddemer Fassenachtszug verboten.
Die Frankfurter Volksfastnacht der Vereine wurde zerschlagen, Karnevalisten verhaftet und eingesperrt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erteilten die Amerikaner schon Ende 1945 eine Pauschallizenz für alle Fastnachtsvereine.
Aber erst 1949 feierte die Straßenfastnacht ein Comeback. Zeil, Hauptwache und Römerberg wurden zu Zentren des Narrentreibens.
1953 stellte der "Große Rat", nach einer 24jährigen Zwangspause, den ersten großen Nachkriegs-Fastnachtszug durch die Innenstadt auf die Beine, der über 200.000 Besucher anzog.
Heute zieht der große Frankfurter Fastnachtszug alljährlich am Fastnachtssonntag rund 500.000 Zuschauer in die Frankfurter Innenstadt.
Mit gut 6100 Teilnehmern aus rund 70 Vereinen und Verbänden, 51 Garden, 39 Kapellen und Spielmannszüge sowie über 40 Motiv-, Witz- und Komiteewagen ist er der größte Zug in Hessen.
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Chronik der Frankfurter Fassenacht - Teil 1 |
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