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Adventskranz - Urspung und Brauchtum |
Ursprung des Adventskranzes
Schon aus der Antike kennen wir den Kranz als Siegeszeichen. Für die Adventszeit wird ein Kranz aus Tannenzweigen, in England auch aus Stechpalmen und Efeu, gebunden, auf dem vier Kerzen angebracht werden.
Das Licht ist ein Symbol für Hoffnung und die Abwehr des Bösen, und es vertreibt die Dunkelheit.
Diese schöne Sitte ist ein sehr junger vorweihnachtlicher Brauch, der noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts in vielen deutschen Familien unbekannt war.
Als "Erfinder" des Adventskranz gilt der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808-1881).
Er stellte am 1. Advent des Jahres 1839 im Betsaal des „Rauhen Hauses" in Hamburg einen Holzkranz mit 23 Kerzen - 19 kleine rote und vier große weiße Kerzen für die Adventssonntage - auf.
Allmählich hat sich die Sitte des Adventskranzes dann von Norddeutschland aus weiter verbreitet.
Ab 1925 fand der Adventskranz, allerdings mit nur noch vier Kerzen, seinen Weg in die katholische Kirche.
Um 1935 wurden dann die ersten häuslichen Adventskränze auch kirchlich geweiht, so wie es bis heute Brauch ist.
Die heutigen traditionellen Adventskränze bestehen aus gebundenen Tannenzweigen und vier roten Kerzen. Oft wird der Kranz mit Kugeln und Schleifen geschmückt. Sie sind mittlerweile weltweit verbreitet.
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Adventskranz - Gedicht
"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür." |
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