Advent (lateinisch adventus) bedeutet Ankunft. Die Adventszeit, im christlichen Glauben die vier Wochen vor Weihnachten, ist die festlich begangene Zeit der Vorbereitung auf die Feier der Geburt Jesu Christi.
Sie beginnt mit dem Tag des heiligen Andreas (30. November) oder dem Sonntag, der diesem Tag am nächsten ist. Sie liegt also zwischen dem 27. November und dem 24. Dezember.
Wenn der 24. Dezember auf einen Sonntag fällt, ist er der 4. Adventssonntag.
Mit dem Advent beginnt in den katholischen und evangelischen Kirchen das neue Kirchenjahr.
Die orthodoxe Kirchenbegehen den Advent bis heute als sechswöchige Fastenzeit, und zwar ab dem 15. November (des entsprechenden Kalenders) bis zum 24. Dezember.
Das Kirchenjahr beginnt in der orthodoxen Kirche nicht am 1. Advent, sondern am 1. September.
Ursprung der Adventszeit
Erstmals im 5. Jh. wurde im Gebiet um Ravenna (Italien) Advent ansatzweise gefeiert.
In Rom wurde erst im 6. Jh. von Papst Gregor dem Großen die Adventsliturgie in ihren Grundzügen festgelegt. Er setzt dabei erstmals die Zahl der Adventsonntage auf 4 fest.
Die 4 Wochen sollen symbolisch auf die 4000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten mußte.
Papst Pius V. schrieb dann endgültig die römische Adventsliturgie für die Kirche nieder.